Neue Vorschriften für Schwyzer AOC-Weine

Schwyzer Weinbauern können ihre Produkte neu mit der kontrollierten Ursprungsbezeichnung „AOC Schwyz“ bezeichnen, sofern sie bestimmte Regeln einhalten.

Die Schwyzer Regierung hat hierzu eine neue Verordnung über den Weinbau erlassen, wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet. In erster Linie gilt: Der mit „AOC Schwyz“ bezeichnete Wein muss aus Trauben des Kantons Schwyz hergestellt worden sein. Wird die Lage als Zusatzbezeichnung aufgeführt, müssen die Trauben aus dieser Lage stammen. Und wird der Name der Gemeinde noch als zusätzliche Bezeichnung verwendet, so müssen mindestens 60 Prozent des Weines aus Trauben dieser Gemeinde stammen. Die AOC-Verordnung nennt neben der Abgrenzung der Produktionsgebiete unter anderem die zugelassenen Rebsorten, listet die Anbaumethoden auf und legt einen natürlichen Mindestzuckergehalt sowie einen maximalen Flächenertrag fest.

Im Kanton Schwyz wird aktuell eine Rebfläche von über 38,4 Hektaren bewirtschaftet, wie das Volkswirtschaftsdepartement laut SDA mitteilte.

Schwyzer Weine, die eine kontrollierte Ursprungsbezeichnung beanspruchen, werden zur Qualitätssicherung stichprobenweise einer Analyse und einer sensorischen Prüfung durch ein Labor in Wädenswil unterzogen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *