Klöckner begrüßt neue chinesische SO2-Grenzwerte für Wein

Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Julia Klöckner, begrüßt nachdrücklich die neue Regelung der Grenzwerte für Schwefeldioxid in Weinen auf dem chinesischen Markt. Bisher galt in China ein einheitlicher Grenzwert für alle Weine.

Dabei waren die besonderen Bedingungen der Produktion und der Eigenschaften spezieller Süßweine nicht berücksichtigt worden. Daher konnten viele deutsche Erzeuger ihre Beerenauslesen und Eisweine nicht nach China exportieren, obwohl die Weine den Standards der Europäischen Union, der Internationale Organisation für Rebe und Wein (OIV) und des Codex Alimentarius entsprachen. Schwefeldioxid ist für die Erhaltung der Qualität von Süßweinen von entscheidender Bedeutung.

Die Parlamentarische Staatssekretärin wies auf die Jahre dauernden und unablässigen Bemühungen der Bundesregierung und der Europäischen Kommission hin, China zur Übernahme internationaler Standards zu bewegen. Mit der Einführung des Höchstwertes von 400 mg/l für Süßweine ist ein ungerechtfertigtes Handelshemmnis entfallen. „Dies wird den deutschen Erzeugern und Exporteuren, aber auch den chinesischen Verbrauchern gefallen, da die deutschen Süßweine in China sehr beliebt sind“, so Klöckner.

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